Vom ersten Balanceakt
zum Rad-Profi

Ein sicherer und selbstverständlicher Umgang mit dem Rad ist das Wichtigste. Step by Step wachsen unsere woom bikes mit dem Können der Kids. Gerade in der ersten Lernphase geht es darum, das Radfahren so richtig gut in den Griff zu bekommen. Danach sind die Kids nicht mehr zu stoppen! woom begleitet die Kinder mit superleichten, durchdachten und leistbaren Rädern von eineinhalb bis 14 Jahren. Radfahren mit woom bikes – so geht Fahrspaß!

Erste Schritte
am (Lauf-)Rad
Am Beginn der Radbegeisterung geht es darum, Balance zu finden.
Zum Laufrad geht's hier
Radfahren lernen
in 15 Minuten
Radfahren lernen ist ein Kinderspiel.
Noch leichter fällt es mit den richtigen Tipps!
Hier geht’s zu unseren Ratschlägen
Geschickt
über Stock und Stein:
Jetzt geht’s um Geschicklichkeit.
An einem Tag an der Luft lässt sich viel erlernen.
Tipps für Profis gibt’s hier

Der erste Schritt beim Radfahren:
Die Balance finden

Neugierde wecken sobald die Kids gehen können. Am besten in einem Umfeld, wo andere Kinder schon herumdüsen. Durch die Beobachtung wird die Lust geweckt und die Bewegung gelernt! Druck stößt bei Kindern höchstens auf taube Ohren. Sie bestimmen selbst, wann der richtige Zeitpunkt ist, aufs Laufrad zu klettern. Mit tiefem Sattel und hohem Lenker ist das Gleichgewicht dem gewohnten Gehen nahe. Nach und nach gewinnen die Schritte am Laufrad an Länge, aus dem Gehen wird ein Rollen!

Unterstützt werden kann dieser Prozess durch ein sanft abfallendes Gelände fernab von Verkehr und Stressfaktoren. Und auch wenn die Füße die logische Form der Geschwindigkeitsreduktion für die Kids sein mögen: es geht vor allem darum, ihnen jetzt das richtige Bremsen zu lernen. Dann fällt auch die Bedienung am „echten“ Rad später leichter! Wir empfehlen übrigens dringend, Helm und Handschuhe zu tragen.

„Mit dem Laufrad geht’s schon zwischen 1,5 und 2,5 Jahren los. Aber das Wichtigste ist: das Kind muss selber wollen, nichts geht mit Druck!“

Christian Bezdeka
Gründer von Woom

Step 1: Gehen

Mit dem Laufrad zwischen den Beinen und dem Lenker in der Hand können zu Beginn die ersten „Laufrad-Schritte“ geübt werden. Kinder lernen am besten durch Nachahmung: Dafür einfach in einen Park gehen wo andere schon herumflitzen, und das neue Laufrad dabei haben!

  • Tipp 1: Richtige Sattelhöhe einstellen; dabei sollte das Kind mit beiden Füßen fest am Boden stehen. Zwischen dem Sattel und dem Kinder-Popo sollten 3–5 cm Platz sein.
  • Tipp 2: Am Anfang kann ein Erwachsener das Kind an den Schultern so lange stützen, bis es nach wenigen Schritten gelernt hat, mit dem Laufrad stabil zu gehen.

Step 2: Rollen

Nun werden die Schritte immer größer, nach dem gelernten Gehen kommt endlich das Laufen. Nach ein wenig Übung auch mal mit stolz in die Luft gestreckten Beinen!

  • Tipp 1: Sobald das Kind bereits mit dem Laufrad zwischen den Beinen mehr läuft als geht, kann der Sattel in kleinen Abständen schrittweise nach oben gestellt werden.

Step 3: Bremsen

Das Bremsen erlernt sich am besten schon mit dem Laufrad, weil hier noch mit festem Tritt am Boden geübt werden kann. Die Bremse am woom Laufrad führt schon an das richtige Bremsverhalten heran. Das erfüllt – gemeinsam mit dem Balancegefühl – alle Voraussetzungen, um beim ersten richtigen Rad nur noch in die Pedale treten zu müssen!

  • Tipp 1: Sobald die Laufversuche klappen, kann die Bremse mit einem hochgehobenen Laufrad demonstriert werden. Die Kids sehen dann, wie das Hinterrad durch das Anziehen des Bremshebels blockiert wird. Er lässt sich übrigens schon von den Kleinsten sicher und easy betätigen!

Füße auf die Pedale:
Radfahren lernen in 15 Minuten

Jetzt geht’s ans Treten. Im ersten Moment ist der Schritt zum richtigen Fahrrad ein kleinerer, als er scheint. Ein Kinderspiel, wurde die Balance schon am Laufrad gelernt. Falls nicht, wird es trotzdem funktionieren! Wichtig ist, dem Kind den Zusammenhang zwischen Kurbel und Kinderrad zu zeigen. Dann verstehen sie das Treten! Und als nächstes lässt sich auch gleich die Funktion der hinteren grünen Bremse ausprobieren.

Nach wenigen Kurbelumdrehungen haben die meisten Kinder das Prinzip verstanden und wollen selbst fahren. Mit stützendem Griff an der Schulter, Blick gerade aus, und immer wieder die beiden Bremsen ausprobierend. Die haben wir zur Unterscheidung zwischen Vorne und Hinten extra farblich kodiert. Mit der Grünen lassen sich auch wunderbar Striche in den Boden malen ...

„Das Radfahren lernen die Kids in der Regel zwischen 3 und 5 Jahren. Am besten gelingt es, wenn sie sich auf dem Laufrad schon richtig wohl fühlen.“

Christian Bezdeka
Gründer von Woom

Step 1: in die Pedale treten

Vor dem eigentlichen Üben lohnt es sich die Neugier der Kinder am Radfahren für ein Erklären der Funktionen zu nutzen. Das macht das in-die-Pedale-treten gleich viel leichter! Wenn Kinder das Laufrad gewohnt sind, ist das Treten schnell erlernt. Hoppalas sind erlaubt – Helm und Handschuhe tragen.

  • Tipp 1: Für ein schnelles Verständnis einfach demonstrieren, wie die Kurbel das hintere Rad bewegt! Einfach das Rad hochheben und einmal so schnell drehen, wie es geht! Und dann mit der Bremse stoppen.
  • Tipp 2: Die Sattelhöhe sollte so eingestellt sein, dass beide Beine des sitzenden Kindes den Boden gut erreichen können und nur die Fersen leicht in der Luft sind.
  • Tipp 3: Bei den ersten Fahrversuchen das Kind aufs Rad setzen, an den Schultern oder am Sattel stützend halten. Ganz locker, nicht zu fest halten, und bitte auch keine Stützräder verwenden. Die Balance findet sich von selbst, etwas Geschwindigkeit hilft.

Step 2: Radfahren

Jetzt ist der große Moment schon zum Greifen nahe! Auch wenn noch stabilisierend geholfen wird, ist es wichtig, dass die Kids den Vortrieb selber spüren.

  • Tipp 1: Sobald die Kids alleine treten, können die helfenden Hände immer länger loslassen und die Kleinen Stück für Stück alleine fahren.
  • Tipp 2: Optimal ist eine leicht abschüssige Ebene in der es genügend Platz gibt und keine Hindernisse wie Randsteine oder andere Verkehrshindernisse im Weg sein können.

Step 3: Bremsen und Stehenbleiben

Während den ersten Metern ist es wichtig, immer neben den Kids mitzulaufen, um das Rad sanft anzuhalten oder ein Umfallen zu verhindern. Nach einigen Versuchen kann das Kind auch schon alleine das Bremsen probieren!

  • Tipp 1: Kinder neigen instinktiv dazu, mit den Füßen zu bremsen. Das spielerische Heranführen an das richtige Bremsen mit den grünen Bremshebeln sollt daher möglichst bald passieren! Zuerst Bremsen – und dann die Füße auf den Boden, ist die Regel.

Step 4: selber losfahren

Der letzte Schritt zur Unabhängigkeit und ins Abenteuer auf zwei Rädern: selber losfahren. Das zu lernen, ist mit ein paar Kleinigkeiten ganz easy!

  • Tipp 1: Jedes Kind hat ein dominantes Bein – wird rechts oder links nach dem Tannenzapfen getreten? Genau dieses Bein gehört beim richtigen Losfahren aufs Pedal. Und zwar auf etwa 1 Uhr. Also in den Sattel setzen, Pedal in die richtige Stellung drehen, Fuß drauf, ins Pedal treten, und mit dem freien Bein abstoßen.
  • Tipp 2: Alternativ kann das Losfahren auch wie mit einem Laufrad geübt werden. Einfach damit losrollen und bei entsprechendem Tempo die Füße auf die Pedale heben!

Verfeinern, verbessern, dazulernen ...
Geschicklichkeitstraining

Der Aktionsradius wächst. Es geht nicht mehr nur geradeaus, es geht bergauf, mit Rückenwind in Kurven und in die Welt hinaus. Die Kids sitzen jetzt schon längst mühelos im Sattel und es gibt immer mehr zu entdecken. Ein Gang reicht dafür nicht mehr aus – die erste Gangschaltung muss her! Auf woom bikes lässt sich das geschmeidige und lautlose Schalten schnell erlernen. Danach geht es an das sichere Bewältigen von Hindernissen in der Natur und im Verkehr.

Kleine Radmeister. Ob zur Schule, als Sportgerät oder nachmittags zu Freunden. Das Fahrrad macht mobil. Bereits Adam Opel wusste: „Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.“ Damit es angenehm bleibt, lohnt es des Öfteren mal Neues zu lernen, oder Altes zu festigen. Auch, wenn die Kinder ja eigentlich schon wissen, wie man fährt.

„Geschicklichkeitstraining kann man perfekt
mit einem schönen Tag im Park verbinden.“

Christian Bezdeka
Gründer von Woom

Schalten

Geschmeidig schalten schont das Material und den Kraftaufwand! Am besten die Kids auf Zuruf unterschiedliche Schaltmodi durchlaufen lassen – mit dem Ziel, möglichst lautlos dabei zu sein.

  • Tipp 1: Die ersten Schaltversuche werden noch gemeinsam auf einer ebenen Fläche geübt. Das Kind auffordern kurz nicht zu treten, ihnen die Drehung am Griff zeigen, sie sanft weitertreten lassen. Das Prinzip spielerisch ausprobieren lassen: schnell werden, hochschalten, langsamer werden, runterschalten.
  • Tipp 2: In einer leicht hügeligen Umgebung kann die Geräuschlosigkeit getestet werden. Vor einer Steigung noch einmal richtig reintreten, dann Druck vom Pedal nehmen, schalten, und sanft weitertreten bis die Kette einrastet.

Hindernisse bewältigen

Bevor es in den großen Verkehr geht, müssen noch die kleinen Hindernisse gefahrlos bewältigt werden. Ob Wurzeln im Park, Holperwege oder auf rutschigem Untergrund: mit wenigen Positionen und Übungen lassen sich selbst diese unfallfrei befahren!

  • Tipp 1: Für das Überfahren von Unebenheiten im Weg müssen Kids die sogenannte Grundposition einnehmen. Pedal in die Waagrechte, in mittlerer Geschwindigkeit mit leicht gewinkelten Beinen aufstehen, die Hüfte zentral über dem Tretlager, die Ellenbogen leicht nach außen angewinkelt und die Schultern in Richtung Lenker.
  • Tipp 2: Um das Hängenbleiben an Hindernissen wie Randsteinen zu vermeiden, müssen Kids das „Drüberschweben“ lernen. Das Vorderrad wird im Fahren leicht „angehoben“, um ein Hindernis zu bewältigen. Mit Pedalkraft und leichtem Zug am Lenker nach oben geht es am besten, ein sanftes nach-hinten-lehnen hilft ebenfalls.
  • Tipp 3: Auch Nässe, Blätter und Schotter können erstmals Hindernisse darstellen. Das Fahren auf solchen Untergründen muss bei langsamem Tempo gelernt werden, auch wenn mal die Räder blockieren. Die Kids probieren das Fahr- und Bremsverhalten in einer definierten Zone, bis sie es problemlos punktgenau zu einer Stopplinie schaffen.

Balance perfektionieren

Auf größeren Touren sitzt es sich effizienter, wenn der Sattel höher steht. Dieser wird schrittweise nach oben bewegt, bis nur noch ein leichter Knick im Kniegelenk sichtbar ist, und nur noch die Zehenspitzen zum Boden reichen. Davor muss der Zauber der Balance schon gut gelernt sein, mit folgenden Tipps.

  • Tipp 1: Ob als Blinker an der Kreuzung, oder um die Hummel aus dem Gesicht zu wischen – Kids müssen mit einer Hand am Lenker so sicher fühlen wie mit zwei. Für die ersten Versuche am besten auf glattem Untergrund bei mittlerer Geschwindigkeit rollen, ohne zu pedalieren. Erst den Griff nur lockern, kurz loslassen, und sehen was passiert. Nach und nach weiter vom Lenker weggreifen.
  • Tipp 2: Gemeinsam Gleichgewicht halten! Geübt wird auf weichem Untergrund. Kontrolliert Abbremsen bis zum Stillstand, ohne die Füße abzustellen, aber sofort wieder weiterfahren. Sind die Pedale waagrecht, ist der Balanceakt kein Problem und macht sogar richtig Spaß!
  • Tipp 3: Mit zwei Kübeln und kleinen Bällen lässt sich das Gleichgewicht spielerisch üben. Ein Kübel verkehrt mit Ball oben, der andere ein Stück weiter entfernt aufgestellt. Die Aufgabe der Kids ist im Vorbeifahren den Ball zu schnappen und in den zweiten Kübel zu legen.
upcycling

upCYCLING –
woom bikes wachsen mit

Kinder wachsen schnell. Wir wollen trotzdem, dass dein Kind immer ein Rad in der richtigen Größe hat und du unterm Strich nicht mehr zahlst als für Kompromisslösungen. Deswegen haben wir uns das upCYCLING-System einfallen lassen.

  • Beim Kauf des nächstgrößeren Rades und Rückgabe des alten Rades gibt es 40 % des ursprünglichen Kaufpreises zurück.
  • Nach einmaliger Bezahlung ist die upCYCLING-Mitgliedschaft lebenslang.
  • Das Rad muss in fahrtüchtigem Zustand sein.
  • Wir organisieren den Rückversand deines alten Rades – für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.